32. Sai Gon 2

20.8. Da ich nach der Mekong Delta-Tour einen Ruhetag brauche, faellt mein erster Stadtspaziergang sehr kurz aus. Vom Sai Gon-Fluss, der in der Stadt nicht sonderlich attraktiv wirkt, wandere ich einfach die Dong Khoi, die bekannteste Strasse im Zentrum, entlang. Waehrend der franzoesischen Besatzung hiess sie Rue Catinat und war die eleganteste Flaniermeile, waehrend des amerikanischen Krieges war sie Zentrum des Rotlichtviertels. Rotlichtviertel gibt es heute in ganz Vietnam keine mehr (die Suende findet in den Hinterzimmern von Karaokebars und Massagesalons statt).
Das Stadtbild Sai Gons ist rund um die Dong Khoi jedenfalls von franzoesischer Kolonialarchitektur gepraegt, und man muss ehrlich sagen, dass es ohne diese Bauten (Rathaus, Oper, Kathedrale, Luxushotels, etc.) hier nicht viel Spannendes zu sehen gaebe.
Etwas abseits habe ich dann einen kleinen Hindu-Tempel entdeckt. Angeblich gibt es in Sai Gon aber nur mehr eine Handvoll Hindus (allesamt aus Tamil Nadu), nach der Machtuebernahme der Kommunisten sind die meisten nach Indien gefluechtet.
















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